Die Spendenempfänger 2016 stehen fest.

 

Hier nun die aktuellen Spendenempfänger

1. Förderverein der Grundschule Bergstein - Hürtgenwald-Bergstein

Presse zum Förderverein LINK1 , LINK2

 

2. Familie Douha und Issam Gharbi mit Sohn Joulehn - Hürtgenwald-Vossenack

 

3. Familie Natalie und Sascha Bartkowiak mit Sohn Jonas - Düren-Lendersdorf

 

4. Peter Borsdorff-Running for Kids - Düren

Link zur Initiative HIER

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weiterer Link zur facebook-Seite HIER


 

 Nähere Infos:

1. Förderverein der Grundschule Bergstein  -  Bergstein

Der Zweck des Fördervereins ist

a) der Erhalt der GGS Vossenack-Bergstein, Standort Bergstein in Hürtgenwald
b) die ideelle sowie materielle Förderung der Bildung und Erziehung der Schüler
c) Die Unterstützung bedürftiger Schülerinnen und Schüler z.B. auf Klassenfahrten
d) die Pflege der Beziehung zum Schulträger und Vertretung der Interessen der Schule in der Öffentlichkeit
e) Betreuung der Schüler.

 

2. Familie Douha und Issam Gharbi mit Sohn Joulehn  -  Vossenack


„Sie sind hier in einer Gemeinde, die viel für Kinder übrig hat und tut”, sagte Ortsvorsteher Helmut Rösseler, als am Freitag die Traumapädagogen, die Mitarbeiter der LVR-Jugendhilfe Rheinland, Erzieherinnen, Lehrerinnen, Mitarbeiter der Gemeinde Hürtgenwald und viele andere das Haus einweihten. Leiten wird es die Diplom-Pädagogin und Familienexperten Sarah Eichhorst. In der Tat: In Hürtgenwald legt man sehr viel Wert auf optimale Ausstattung von Kindergärten und Schulen.

Traumatische Lebenserfahrungen haben die Kinder gemacht, und das nicht nur einmal. Sie waren Gewaltorgien und Vernachlässigung ausgesetzt oder wurden missbraucht. Mit Demütigungen wurden sie gefügig gemacht, ihr Wille mit grausamen Methoden gebrochen. Sie leiden an Angstzuständen, zeigen suizidales Verhalten, Essstörungen und Depressionen sind keine Seltenheit.

In dem Fachwerkhaus an der Dürener Straße wohnen sie auf 400 Quadratmetern. Sie haben auf zwei Etagen Einzelzimmer und Räume für Kunsttherapie, für Bewegungsförderung und Gespräche. Sechs Erwachsene kümmern sich Tag und Nacht um sie, außerdem gibt es eine Kunsttherapeutin und eine Haushaltskraft.

Der Landschaftsverband (LVR) hat das Haus von dem Eigentümer gemietet. Der LVR ist auch Träger der Einrichtung. Man habe auf Bedarf reagiert, sagte Dr. Ute Projahn in ihrer Begrüßungsansprache, es gebe bislang nur wenige traumapädagogische Angebote. Die Leiterin der Jugendhilfe Rheinland versuchte zudem, den fachfremden Gästen zu erklären, was die Anliegen von Traumapädagogik und Traumatherapie sind, und wie die Traumatisierten gezeichnet sind. Wie allerdings Erwachsene dazu kommen, Kinder als ihr Eigentum zu betrachten, mit dem man machen kann, was man will - darauf wusste auch sie keine Antwort zu geben.

Alles neu für die Bewohner

Die Intensivgruppe soll Kindern und Jugendlichen ein Umfeld bieten, in dem sie positive Beziehungen, eine klare Alltagsstruktur und einen sicheren Lebensraum erfahren. Als dies sei neu für die neuen Bewohnerinnen und Bewohner, erklärte Ute Projahn.

Gey hat jetzt ein Haus für Kinder in Not - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/gey-hat-jetzt-ein-haus-fuer-kinder-in-not-1.445610#plx2072676147
Das Gebäude war einst das Rathaus von Gey, dann stand es lange leer, wurde schließlich ein Forstamt. Später stand es wieder sehr lange leer, wurde vom Bund an einen Privatmann verkauft und am Freitag neu eingeweiht: Als neue Heimat für schwer belastete und traumatisierte Kinder und Jugendliche.

Gey hat jetzt ein Haus für Kinder in Not - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/dueren/gey-hat-jetzt-ein-haus-fuer-kinder-in-not-1.445610#plx123024883

Der 14-jährige Sohn Joulehn der Familie Douha und Issam Gharbi aus Vossenack ist taub, blind und geistig behindert zur Welt gekommen. Leider ist es ihm seit einiger Zeit nicht mehr möglich selbstständig zu gehen. Er muss im Haus teilweise getragen werden. Da die Familie im Obergeschoss wohnt, ist es mit großer Anstrengung verbunden, ihn die Treppe hinauf zu bekommen. Das beeinträchtigt das ohnehin schwierige Alltagsleben der Familie Gharbi zusätzlich. Abhilfe kann ein Treppenlift schaffen. Die Krankenkasse finanziert diesen jedoch nur zu 50 %. Mit einer finanziellen Unterstützung vom Weihnachtsmarkt Bergstein wäre eine Anschaffung möglich.

 

3. Familie Natalie und Sascha Bartkowiak mit Sohn Jonas  -  Lendersdorf

Jonas Bartkowiak ist als sog. Frühchen mit gerade mal 480 g auf die Welt gekommen. Nach mehrmonatigem Aufenthalt im Krankenhaus und mehreren Operationen konnten die Eltern Natalie und Sascha Bartkowiak ihn inzwischen mit nach Hause nehmen. Derzeit befindet sich der Säugling jedoch wieder im Krankenhaus um einen bereits gelegten künstlichen Darmausgang wieder zurück zu verlegen. Bis auf weiteres muss der Junge dauerhaft mit Sauerstoff versorgt werden. Sowohl ein mobiles Sauerstoffgerät für unterwegs, als auch sonstige Kosten, werden von der Krankenkasse nicht getragen. Alleine die spezielle Frühchen-Nahrung verursacht monatliche Kosten in Höhe von ca. 300,-€! 

 

4. Peter Borsdorff-Running for Kids  -  Düren

Initiative „Running for Kids“        Quelle WIKIPEDIA

Bei einem Trainingslauf im Januar 1995 kam Borsdorff der Gedanke, dass es ihm in seinem Leben sehr gut geht. Er wollte nun Menschen helfen, denen es nicht so gut geht. Insbesondere wollte er Kinder in der Region unterstützen. Dazu gründete er als Privatmann die Initiative „Running for Kids“, anfangs noch unter dem Titel „Leichtathleten helfen behinderten Kindern“. Er bastelte aus einem Laufschuh eine Spendendose und warb bei seinen Vereinskameraden für die Aktion. Die ersten tausend D-Mark spendete er an einen Kindergarten in Düren.

 

Seitdem hat Borsdorff seine sportlichen Ambitionen zurückgestellt und konzentriert sich auf seine Aktivitäten als Spendensammler. Er unterstützt regelmäßig Kinder mit Behinderungen und Einrichtungen in Düren und Umgebung, die sich um Kinder kümmern. Da er als Privatmann ohne Organisation im Hintergrund tätig ist, hat er keine Verwaltungskosten und gibt jeden Euro an die bedürftigen Kinder weiter. Mit seiner Spendendose ist er bei vielen Laufveranstaltungen, bei Heimspielen des Volleyball-Bundesligisten SWD Powervolleys Düren und bei weiteren Veranstaltungen präsent. Außerdem stehen in diversen Geschäften seine Sammeldosen. Er dokumentiert alle Spenden und kommentiert bei Facebook seine Aktivitäten. Die lokalen Medien berichten mittlerweile regelmäßig über ihn, so dass er überall als der Mann „met de Duus“ (mit der Dose) bekannt ist.

Am 9. Dezember 2014 erreichte Borsdorff mit seinen Spenden die Marke von einer Million Euro. Ende April 2016 betrug die Summe aller Spenden rund 1,325 Millionen Euro.

 

Peter-und-Paul-Lauf

1999 veranstaltete Borsdorff gemeinsam mit dem Dürener Bürgermeister Paul Larue erstmals den Peter-und-Paul-Lauf. Dabei laufen mehr als tausend Teilnehmer auf der Jahnkampfbahn des Dürener TV. Für jede absolvierte Runde spenden Sponsoren einen bestimmten Geldbetrag an „Running for Kids“. Der Lauf findet jährlich statt. 2015 absolvierten die Teilnehmer 39.167 Runden und erreichten damit eine Spendensumme von 31.676,47 Euro. Insgesamt kamen bei den bisherigen 17 Ausgaben rund 260.000 Euro zusammen.

 

Auszeichnungen

Borsdorff wurde für seine Initiative „Running for Kids“ mehrmals ausgezeichnet. 2001 bekam er die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. 2004 erhielt er den Egidius-Braun-Preis der Aachener Nachrichten. Im September 2013 wurde er mit der selten verliehenen Bürgermedaille der Stadt Düren geehrt. Seine bisher höchste Auszeichnung ist das Bundesverdienstkreuz am Bande. Landrat Wolfgang Spelthahn nahm die Ehrung am 15. Januar 2015 im Namen von Bundespräsident Joachim Gauck vor.